Manche Piercer verwenden
keine Klemmen und stechen einfach so ein und suchen sich den Weg durchs
Gewebe. Dabei ist nicht auszuschließen, dass Strukturen verletzt
werden, die besser unverletzt bleiben sollten. Außerdem kann dann
nicht so schnell gestochen werden, wie bei Gewebe, welches in einer Klemme
fixiert ist.
Weitere Vorteile bietet die
Klemmen - Technik bei Piercings, (wie z. B. Ohrknorpel, Tragus, Nasenflügel)
bei denen die zu piercende Haut nachgibt. Diese Haut muss entgegengesetzt
der Stichrichtung gehalten werden, da sonst der Stichkanal nicht gerade
gestochen werden kann.
Verzichtet man auf den Einsatz
von Klemmen, so muss der Piercer wohl seine Finger benutzen. Dabei
ist das Risiko recht groß, dass der Piercer sich sticht.
Pech für den Piercer,
aber wenn der dann blutet...
Schließlich muss die
Nadel wieder zurück durch den Stichkanal.
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